Max Verstappen stellt sich in dieser Woche einer der anspruchsvollsten Herausforderungen im Langstreckenrennsport: seinem Debüt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Die viertägige Veranstaltung beginnt mit den Qualifyings am 14. und 15. Mai, bevor am 16. und 17. Mai das eigentliche 24-Stunden-Rennen ausgetragen wird.
Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist das erste Langstreckenrennen über 24 Stunden in Verstappens Karriere und damit eine völlig neue Herausforderung für den Niederländer. Das Team des vierfachen Formel-1-Weltmeisters, das Mercedes-AMG Team Verstappen Racing, setzt in Zusammenarbeit mit Winward Racing einen Mercedes-AMG GT3 ein. Verstappen teilt sich das Cockpit mit den Mercedes-AMG-Performance-Fahrern Lucas Auer, Jules Gounon und Dani Juncadella. Hier setzt man alles auf Sieg!
Bereits 2025 erwarb Verstappen seine DMSB-Nordschleifen-Lizenz und gewann noch im selben Jahr den neunten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) in einem Ferrari 296 GT3.
Im Vorfeld des Rennens absolvierte Verstappen zudem eine Trainingssitzung auf der Nürburgring-Nordschleife, die im aktuellen Red Bull Content Pool zu sehen ist. Bereits im vergangenen Monat testete er vor dem Grand Prix von Japan auf dem Fuji Speedway. Dort stieg er bei starkem Regen erstmals in einen GT500-Boliden und unterbot bereits auf seiner zweiten schnellen Runde die Bestzeit des erfahrenen Super-GT-Fahrers Atsushi Miyake (1:42,290 gegenüber 1:44,075).
Die Vorfreude auf Verstappens Debüt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wächst stetig. Schon das Qualifikationswochenende im April lieferte einen ersten Eindruck vom Potenzial von Verstappen Racing. Der Mercedes-AMG GT3 des Teams war das erste Fahrzeug, das in der Qualifikation die Neun-Minuten-Marke knackte. Lucas Auer fuhr im Zeittraining auf Rang fünf, ehe Verstappen Racing im anschließenden Vier-Stunden-Rennen die ersten 90 Minuten anführte. Ein Problem mit dem Splitter warf das Team jedoch später im Klassement zurück.
Verstappen, der erstmals bei einer der härtesten Prüfungen des Motorsports antritt, formuliert die Ziele seines Teams klar: „Erfolg bedeutet zu gewinnen. Deshalb sind wir hier. Ich weiß, dass es nicht einfach wird, aber das ist das Ziel für uns alle.“
Besonders freut sich der Niederländer auf die Nachtstunden auf der Nordschleife: „Das wird wahrscheinlich das beste Gefühl sein. Man ist ganz auf sich allein gestellt und fährt nachts am absoluten Limit. Das Auto ist nachts normalerweise am schnellsten – darauf freue ich mich besonders.“
Auch für Dani Juncadella, Fahrer des Mercedes-AMG Team Verstappen Racing und bereits zweimaliger Gesamtpodiums-Finisher beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, verliert die Nordschleife nie ihren besonderen Charakter: „Sie wird niemals einfach nur eine weitere Rennstrecke sein. Diese Strecke bleibt immer einschüchternd – besonders, wenn sich die Bedingungen ständig ändern. Selbst an einem sonnigen und trockenen Tag ist die Nordschleife einfach anders. Vor allem dann, wenn man am Limit fährt.“
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