Aktuelle US-Studie zur Zufriedenheit von Autokäufern

Der Stern ist keine Lichtgestalt: Mercedes bleibt bei US-Zufriedenheitsstudie glanzlos

Aktuelle US-Studie zur Zufriedenheit von Autokäufern: Der Stern ist keine Lichtgestalt: Mercedes bleibt bei US-Zufriedenheitsstudie glanzlos
Erstellt am 5. April 2026

Läuft das Auto und funzt, wie es soll, freut sich der Mensch. Bereitet es aber Kummer und Sorgen, dann verärgert es den Fahrer und sorgt für reichlich Missstimmung hinterm Volant. Die Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit der amerikanischen Autokäufer lässt sich messen - zum Beispiel in Form der aktuellen Neuwagen-Käufer-Zufriedenheitsstudie des renommierten Marktforschungsunternehmens JD Power. Bei deren „Vehicle Dependability Study“ werden US-amerikanische Fahrzeugbesitzer detailliert befragt, um Probleme nach dreijähriger Nutzung zu identifizieren. Sie bewertet die Mängelhäufigkeit der Pkw-Marken in Kategorien wie Infotainment, Karosserie und Antrieb. Bei der aktuellen Studie, die jüngst veröffentlicht wurde, landet Mercedes-Benz von 30 bewerteten Automarken mit einem weit unterdurchschnittlichen Ergebnis ruhm- und glanzlos auf dem 24. Rang. Das ist keine Premium-Platzierung, mit der man prahlen kann.

Die J.D. Power Zufriedenheitsstudie ist eine renommierte, jährliche Umfrage in den USA zur Automobilqualität, basierend auf Fahrerfeedback zu Mängeln und Zuverlässigkeit. Sie misst Probleme pro 100 Fahrzeuge (PP100), wobei ein niedrigerer Wert für höhere Qualität steht.
Die im Februar 2026 veröffentlichte J.D. Power U.S. Vehicle Dependability Study (VDS) zeichnet ein ernüchterndes Bild für die deutsche Automobilindustrie im Allgemeinen und Mercedes-Benz im Besonderen. Während Marken wie Lexus (151 PP100) und Buick (160 PP100) die Spitzenplätze für höchste Zuverlässigkeit nach drei Jahren Besitz einnehmen, verteidigen, gehören namhafte deutsche Hersteller zu den Schlusslichtern im Ranking.

In der aktuellen Auswertung der JD Power Zufriedenheitsstudie werden besonders Volkswagen, Audi und Mercedes-Benz abgestraft: Mercedes-Benz rangiert mit 235 PP100 im hinteren Viertel der Liste, deutlich hinter Konkurrenten wie Porsche (182 PP100) oder BMW (Platz 9 in den Top 10).
Ob es dem Erfinder des Automobils da noch ein Trost ist, dass Audi mit einem Wert von 244 PP100 noch schlechter und ebenfalls weit unter dem Industriedurchschnitt (204 PP100) abschneidet. Übrigens: Volkswagen belegt mit 301 Problemen pro 100 Fahrzeuge den letzten Platz im gesamten Ranking. VW-Modelle weisen statistisch gesehen doppelt so viele Mängel auf wie die des Testsiegers Lexus.

Was macht den US-Autokäufern den größten Kummer?

Laut Studienergebnisse ist der Hauptgrund für Kundenärger nicht die klassische Mechanik, sondern die zunehmende technologische Komplexität: Die Integration von Apple CarPlay, Android Auto sowie instabile Bluetooth-Verbindungen machen fast die Hälfte aller Multimedia-Störungen aus.
Ferner erwiesen sich Plug-in-Hybride (PHEV) mit durchschnittlich 281 PP100 als die fehleranfälligste Fahrzeugkategorie, was die deutschen Hersteller mit ihren breiten PHEV-Paletten besonders hart trifft.
Was nervt die Kunden noch: Gerade in Premiumfahrzeugen führen überfrachtete digitale Menüs und komplexe Assistenzsysteme zu häufigen Nutzerbeschwerden.

Die aktuelle JD-Power-Studie zur Zufriedenheit von Neuwagenkäufern 2026 bestätigt einen Trend, bei dem traditionelle mechanische Zuverlässigkeit von Software-Problemen überschattet wird. Während japanische und einige US-Marken ihre Systeme stabilisieren konnten, kämpfen die deutschen Premiumhersteller wie Mercedes-Benz massiv mit der Fehleranfälligkeit ihrer digitalen Features.

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